Kroatien

Tag 6


Datum:19. September 2012
Ort:Laterna Camp & Porec

Nachdem wir etwas spät aus der Koje gekrochen sind, haben wir den ersten Bus nach Porec nicht mehr bekommen. Statt um 10 Uhr ging es dann erst um 14:30 Uhr mit dem Bus nach Porec los. Ja es ist Nebensaison, dass ist keine Frage, denn viele Busse fahren wirklich nicht mehr. Entgegen unserer Erwartungen war die Fahrt nach Porec ein Rundkurs und hat fast eine Stunde gedauert, obwohl es eigentlich 10 km gewesen wären. Wir haben uns dann kurz die Altstadt angeschaut. Alt und kuschelig ist sie, aber voller Touristenshops und die einzelnen Sehenswürdigkeiten sind nicht sooo spetakulär.

Ein etwas außerhalb liegendes Restaurant hilft beim Tilgen des Hungers. Nach dem Essen fuhr dann auch schon fast der Bus zurück zum Campingplatz. Viel Zeit zum Sightseeing hatten wir so nicht, aber die Stimmung aus Porec nehmen wir mit und fahren wieder zurück, denn der nächste Bus fährt erst 4 Stunden später. Für soviel Zeit ist der Ort dann doch zu klein. Und der einsetzende Regen macht es auch nicht gemütlicher.

Bevor wir zurück zum T4 gehen, holen wir uns noch ein neues WLAN Passwort. Echt eine super Erfindung dieses WLAN. Im Bus angekommen, fängt es auch gleich stark zu regnen an. Später erkennen wir, das Sturzbäche unter unserem Bus entlang fließen und unser Fußmatte verdrecken. Gut, dass wir nicht raus müssen!

Tag 7

Datum:20. September 2012
Start:Lanterna Camp
Ziel:Pula
Route
vonnach/überRichtung
Lanterna ampIstarska ulSüden
PulaUl. Alda NegriaVrsa
Vrsa D21 Richtung Osten
Limski Kanal D303 Rovinj
Rovinj>Ul. Brac'e Božic D21
D21Pula Kamp Stoja

Am heutigen Tag soll es weiter gehen. Nachdem gestern Abend unsere Fußmatte unter den Regenmassen begraben wurde und auch unser Tisch vom Regen belagert wurde, war unsere Einpack-Aktion von massiven Reinigungsaktivitäten begleitet. Doch gegen 11Uhr ging es dann los. Unsere Route führte an der Küste entlang bis nach Vrsar und dann am Fjord (Limski Kanal) entlang. Eine wunderschöne Gegend. Vom Fjord-Ende ging es wieder zurück an die Küste nach Rovinj.

Nach dem turnismäßigen Einkauf wollten wir die Stadt besichtigen. Auf dem Pakrplatz stellten wir dann aber leider fest, dass wir kein Kleingeld hatten und der Automat natürlich keine Scheine annahm (welch ein Wunder :-)). Was also tun? Wir entschieden uns gegen das Schwarzparken, denn dass ist uns echt zu unsicher. Also fuhren wir zurück zum Einkaufzentum und kauften noch ein paar Alu-Schalen für unseren Grill. Mit dem neu errungenen Kleingeld gehtg es zurück in die Innenstadt zu dem schon bekannten Parkplatz und zu Fuß weiter in die kuschelige Altstadt von Rovinj. Zu bieten hat die Stadt speziell dass typische mediterane Lebensgefühl. Kunst und Kirchen sind an diesem Tag nicht so ganz unser Ding und so tanken wir mit Eis und Cappochino schnell noch ein wenig mediterane Lebensweise und weiter geht es für uns.

Unser Ziel ist das Kamp Stoja auf einer Halbinsel vor Pula und natürlich erreichen wir das Ziel auch. Leider ist der Campingplatz nicht so kuschelig wie der in Lanterna. Hier ist der Boden sandig, weil wir quasi im Wald parken und die Parzellen sind bizarr aufgeteilt, wenn man nicht einen der ganz teuren Plätze am Wasser wählt. Wir parken nahe am Eingang, denn dort empfängt man noch das WLAN, dass an der Rezeption ausgetrahlt wird. Auch einige der Sanitäranlagen sind noch alter Standard. Leider auch die Anlage, der wir am nächsten sind.

Die Krönung sind aber die Nachbarn. Sehr junge Deutsche, die auf laute Musik, Alkohol und weitere Mitteln stehen, die zu kichernden Männern führen. Mal sehen wie wir diese Nacht überstehen...

Tag 8

Datum:21. September 2012
Ort:Pula - Kamp Stoja

Mit dem Linienbus ging es heute nach Pula. Leider verloren wir schnell die Übersicht, wo wir uns befinden und so stiegen wir erst an der Endhaltestelle aus. Ob unser Ticket dafür ausgelegt war wußten wir nicht wirklich ,aber was sollten wir tun? Leider irrten wir auch von dort erstmal orientierungslos weiter. Weder im ZOB noch an der nächsten Tankstelle gab es einen Stadtplan für uns. Auch das Handy-Navi war keine Hilfe. Ohnen Internet braucht es wirklich ewig einen Sateliten zu finden. Erst recht, wenn man schon in der Bewegung ist. Doch die Strategie eher runter zu laufen, um das Meer zu finden, ging auf. Urplötzlich stehen wir vor der ersten Sehenswürdigkeit, dem Amphietheater. Im benachbartem Souvenir-Shop gab es dann auch die ersehnte Karte und die "Plan-Welt" hat uns wieder. Gott-sei-Dank.

Stück für Stück sind wir dann die Sehenswürdigkeiten abgeschritten. Die Römer haben in dieser Stadt wirklich einiges liegen gelassen. Einige Örtlichkeiten erinnern einen auch stark an das Forum Romanum in Rom. Im Stadkern angekommen, besuchen wir die Tourisinformation, aber da wir die meisten Sehensürdigkeiten nun schon hinter uns gelassen haben, lernen wir hier nichts neues. Nach einer kurzen Stärkung in Form unsers beliebten Wudy-Wurstl-Picknicks, widmen wir uns der Shopping-Zone.

Wir kommen so an die alte Markthalle, die von weiteren Marktbuden der uml;iegenden Bauern umgeben ist und kaufen leckers Olivenöl von ein Bauern. ->Eine Direktabfüllung.

Danach geht es mit dem Bus, der ganz in der Nähe eine Haltestelle hat, zurück zum Campingplatz. Auch bei Tageslicht wirkt er etwas in die Jahre gekommen, obwohl prinzipiell alles da ist. Es gibt

  • einen Shop
  • ein Bistro
  • Wlan
  • eine Fahrradvermietung
  • Waschmaschienen und Trockner
Nach einem kleinen Sparziergang, lassen wir den Abend dann gemütlich ausklingen.

Tag 9

Datum:22. September 2012
Start:Kamp Stoja
Ziel:Camping Jezevac, Krk
Route
vonnach/überRichtung
PulaE751 / D66Labin
D66 Plomin Moscenicka Draga
RijekaE65D102
Krk-Brücke (Tito-Brücke)D102Camping Jezevac, Krk

Tag 9 ist wieder ein Tag, an dem der Weg das Ziel ist. Erst einmal ging es so schnell wie möglich raus aus Pula. Was für irre führende Wege mit viel chaotischem Verkehr. Dann auf die E751 und unterwegs etwas einkaufen. LIDL in Labin hilft da sehr. Nach Plomin geht es wieder an die Küste und das erste "Mirador" wird unser Frühstücksplatz. Weiter entlang an der schönen Küste durch Moscencka Drage und Rijeka geht über die berühmte aber mautpflichtige Brücke auf die Insel Krk. Die Überfahrt kostet 60HKN und danach gönnen wir uns eine Mittaggstunde. Da der Platz direkt an der D102 liegt, war es nicht wirklich ruhig, aber wenn man müde ist, schläft man überall. Da das Wetter gut aussieht, besorgen wir noch Grillgut und gönnen uns unser neues kroatisches Lieblingseis (King Trüffel). Das schmeckt fast wie die Trüffelpralinen von Arko.

Anschließend fahren wir zum Campingplatz Jezevac. Dieser stellt sich als sehr ordentlich heraus. Neue Sanitäranlagen und richtige Waschmaschinen, aber die werden wir an diesem Tag nicht mehr nutzen. Es soll ersteinmal gegrillt werden. Wir verbessern den Grill und erhalten die Version 2.0 Wir nutzen die Keksdose (von den dänischen Butterkeksen), in der wir Kohle mit genommen haben, um die Kohle etwas näher an das Grillrost zu bekommen. Die Kohle selbst liegt in einer Aluminium Schale, um die Hitze zu zentieren und den Grill sauber zu behalten. Nun brauchen wir weniger Kohle und das Fleisch ist auch schneller fertig. Für's nächste mal merken wir uns, dass wir gut 2-3 dieser Keksdosen mitnehmen können. Für mehr Kohle und als Abstandshalter.

Und schon wieder ist ein schöner Urlaubstag vorbei.

Tag 10

Datum:23. September 2012
Ort:Krk auf Krk

Waschen- und Badetag?
Nachdem wir eine Waschmünze organisiert haben, um dringend etwas Wäsche zu waschen, erkunden wir während der Waschzeit den Campingplatz. Anschließend haben wir unser Sonnensegel zum ersten Mal aufgebaut. Echt Klasse. Nun kann man auch mit empfindlicher Haut draußen sitzen ohne gleich zu erröten. Für die Zukunft muss aber noch eine Stange her, mit der man die Mitte etwas hoch drücken kann. Sonst sammelt sich bei schlechtem Wetter das Wasser in der Mitte und große Menschen müssen sonst auch immer gebückt unter dem Sonnensegel stehen.

Die Stangen und die Führungsschniene nutzen wir nun noch um eine Wäschenleine zu spannen, die wird ja gleich benötigt. Nachdem wir die Wäsche aufgehängt haben, kommt auch endlich mal die Sonne raus. Nach einer kleinen Mittagspause besorgen wir noch schnell Luftmatrazen. Zusammen mit den Badeschuhen, welche wir schon in Pula besorgten, waren die auch dringend nötig. Der Meeresgrund war von großen glitschigen Steinen durchsetzt, die das Halten vom Gleichgewicht fast unmöglich machten. Zum Planschen war der Wind leider zu frisch und das Wasser war auch eher kalt. Ein paar Bahnen schwimmen ging trotz der Kälte ganz gut. Zurück auf der Strandmatte verzog sich dann auch die Sonne.Nebensaison bleibt Nebensaison. Also schnell wieder ab zum Bus, Essen machen und den Abend ausklingen lassen.