Kroatien

Tag 11


Datum:24. September 2012
Ort:Krk - Stadt

Am Vormittag haben wir es ruhig angehen lassen. Es kam etwas Wind auf und wir haben sicherheitshalber das Sonnensegel wieder abgebaut und sind dann später in die Altstadt gegangen. Ein weiterer netter schön anzusehender Ort, aber ohne besonders herausragende Sehenswürdigkeiten.

Beim Eis-Essen begegen uns die Campingnachbarn und als wir zurück am Camp waren, luden sie uns auf ein Bier ein. Eine schöne Begegnung. Der Sturm wird zunehmens aufbrausender. Auf dem Weg zum Restaurant des Campingplatzes gucken wir uns das Meer bei dem Sturm an und sind froh, dass unser Fahrzeug nicht so nahe am Meer steht. Das Meerwasser spritzt nämlich bis zu den Wohnmobilen. Leider was das Restaurant dann wegen des Sturms geschlossen. Wir suchen ein Restaurant direkt vor dem Campingplatz auf, leider was das Essen nicht wirklich der Knüller. Zurück am Bus ist der Sturm noch einmal stärker geworden. Daher packen wir vorschichtshalber alles ein. Und das war auch gut so, denn Regen und Gewitter ziehen auch noch über uns hinweg.

Tag 12

Datum:25. September 2012
Start:Campingplatz Jevezac
Ziel:Umag - CP Stella Maris
Route
vonnach/überRichtung
Camping JevezakBaskaVrbnik
Kras Rijeka Opatija
Lupaglav A8 Pazin
PazinA8 Baderna
Ponte PortonBuje Umag - CP Stella Maris

Nachdem die Marschbereitschaft hergestellt war, sollte es ja eigentlich los gehen. Doch das Auto will nicht. --> Fahrzeugbatterie leer. Wie geht das denn? Schließlich waren wir die ganze Zeit an externen Strom angeschlossen. Aber das muss später geklärt werden. Dank einees hilfsbereiten Nachbarn konnte die Fahrt nach erfolgter Starthilfe losgehen.

Auf dem Rückweg haben wir uns noch Baska angeschaut. Den Ort sollte man sich für den nächsten Kroatien Urlaub vormerken. Hier kann auf jeden Fall gut gebadet werden. Viel Sand und kaum Felsen. Campingplätze sind auch im Ort und liegen am Meer. Querbeet fahren wir in Richtung Rijeka. Wir picknicken in Punat und nicht nur beim Picknik bewundern wir die wunderschöne Landschaft. Nach dem Exkurs über die Dörfer landen wir wieder an der D102 und machen in einem Supermarkt etwas Souvenir-Shopping. Am Ende verlassen wir das Geschäfft mit dem typischen kroatischen Kirschlikör Maraschino und etwas Ajvar.

Kaum im Auto, sind wir auch schon wieder auf dem Festland und dann bricht bei uns der Geiz wieder aus. Wir wollen ohne Autobahn und Schnellstraße nun nach Umag fahren. Von Opatija aus geht es ab in die Berge. Sehenswert wird es auf jeden Fall. Leider fingen nach ca. einer Stunde die Bremsen zu glühen an und unsere Nerven fingen an zu flattern. Auch der Tank des Fahrzeuges wurde immer leerer und somit haben ab Lupaglav dann doch erstmal die A8 gewählt, um dann schnell eine Tankstelle zu finden. In Pazin war es so weit. Die langersehnte Tankstelle wurde nun endlich erreicht. Lustig ist, dass uns das Stück Lupaglav --> Pazin keinen Kuna Maut gekostet hat. Vielleicht verstehen wir das dann im nächsten Urlaub. Nach dem Tanken ging es dann doch erstmal weiter auf der A8. Von Baderna über Ponte Porton und Buje sind wir dann aber wieder über die Nebenstrecke nach Umag gefahren. Diese Strecke war wunderschön. Man sieht richtig was vom Land und dem Leben dort. Obendrein war diese Stecke auch ganz gut zu fahren und nicht so hügelig wie das erste Stück in den Bergen.

Gelandet sind wir am End auf dem Campingplatz Stella Maris. Die Stellplätze liegen alle abseits des Wassers und die etwas günstigeren Plätz liegen in dem Wald. Die sonnigeren Plätze auf der Lichtung sind aber überhaupt nicht parzelliert. Da auf Grund der Nebensaison nur noch ein WC-Häuschen offen ist, parken wir im Wald so nahe wie es geht an dem Sanitärgebäude. Leider fühlen sich hier auch die Mücken wohl. Als wir aussteigen, um den Elektro-Fehler vom Morgen auf die Schliche zu kommen, werden wir sofort von den Mücken überfallen.

Nach mehreren Messungen finden wir heraus, dass die Sicherung, die im Motorraum verbaut wurde, um den Ladestrom von der hinteren Batterie zur vorderen abzusichern korridiert ist. Diesen Fehler hatten wir schon einmal und die Geschwindigkeit der Korrosion lässt nur einen Schluss zu: Vor dem nächsten Urlaub muss die Halterung der Sicherung ausgetauscht werden. Für den Aurgenblick muss es erst einmal aussreichen die Flächen mit dem Schraubendreher frei zu kratzen. Hoffentlich springt der Wagen nach dieser Standpause wieder an.... Und nun genug für heute, es ist Bettzeit.

Tag 13

Datum:26. September 2012
Ort:Umag - CP Stella Maris

Vor der Abreise wollen wir die gesamte Urlaubsanlage von Stella Maris noch einmal besichtigen. Zu dem Campingplatz gehört auch eine Appartmentanlage (oder eher anders herum) auf der anderen Seite der Hauptstraße. um die andere Seite zuerreichen, hat der Inhaber einen Fußgängertunnel gebaut und so machen wir uns auf den Weg auf die andere Seite. natürlich auch mit dem Wissen, dass es dort auch einen Supermarkt gibt. Der lässt sich auch recht schnell ausmachen. Für das späte Frühstück nach dem Rundgang kaufen wir uns ein paar Brötchen. Die Appartmentanlage wirkt ganz kuschelig und nicht so düster wie der Campingplatz. Neben dem Shop gibt es auch noch zwei Freiluftschwimmbecken, ein Hallenbad, eine künstlich angelegte Badebucht, eine weitere Badestelle für das Bad im Meer und eine Slipanlage. Für "wasserfreie" Aktionsmöglochkeiten ist mit in und Outdoor-Spielplätzen Sportmöglichekeiten und mehrere Restaurants auch gesorgt.

Wir beschließen auf diesem Rundgang einfach noch einen Tag dran zu hängen und noch einen Badetag einzulegen, denn kalt wirkt es nicht und die Badebucht wirkt wirklich kuschelig. Gesagt getan. Nach dem Frühstück im T4 machen wir uns wieder auf den Weg in die Appartmentanlage und wollen Schwimmen und Planschen. Aber die Sonne hat diesen Urlaub was gegen uns oder es liegt an der Jahreszeit. Die Sonne verschwindet und das Wasser ist dann doch eher kalt. Nach einigen Bahnen ist wieder Ende mit dem Badevergnügen. Noch etwas auspannen und abends noch was Essen gehen und auch dieser Tag auf dem Campingplatz ist Geschichte.

Tag 14

Datum:27. September 2012
Start:Umag - CP Stella Maris
Ziel:Palmanova, Italien
Route
vonnach/überRichtung
UmagD200Labin
D66 E751 Dragonja
Istrska cestaPobeška cestaCesta borcev
Sermin741Plavje
parallel zu SuperstradaGrenze zu ItalienTriest
A8MonfalconeSS14
SR05SP3SRS252
PalmanovaStellplatz?

Heute geht es weiter Richtung Italien, aber vorher müssen wir noch zwei wichtige Punkte erledigen:

  1. echte Glühbirnen kaufen
  2. kroatische Kronen ausgeben

Wir steuern den ersten Supermarkt (Plodjne) an und dürfen festellen, das sein Vorrat an Glühbirnen nicht reicht damit wir unser kroatisches Geld loswerden können. Also machen wir uns auf, um einen weitern Laden zu finden. Unser Wunsch nach einem Baumarkt wird großer, doch unser Navi kennt kein Baumärkte in Umag. Wie er Zufall es aber will, stehen wir urplötzlich vor einem solchen und decken uns großügig mit Glühbirnen ein und hier dann auch noch preiswerter als in dem Supermarkt.

Nach diesem Einkauf soll die Reise zurück nach Italien gehen. Wir versuchen den Weg zu finden, den wir auch auf dem Hinweg genommen haben, um wieder die Maut in Slowenien zu sparen. Diesmal läuft die Strecke nicht ganz so selbstverständlich wie auf dem Hinweg, denn das Navi kann auch nur so gut navigieren, wie die Punkte entlang der Strecke liegen, die der Navigator eingegeben hat. Aber am Ende kommen wir Mautfrei in Italien an. Nun sind wir wieder in dem Gewerbegebiet von Triest und brauchen erstmal eine Frühstückspause.

Nach der kurzen Unterbrechung geht es weiter. Wir entscheiden uns für die "schnelle" Route über die Autobahn bis nach Duino auch wenn die Küstenstraße wunderschön ist. Aber noch einmal durch Triest fahren wollen wir uns nicht zumuten. In Duino wechseln wir auf die SS14 und fahren darauf nach Monfalone. Von dort geht aus über Nebenstrecken nach Palmanova. Nach einer so weiten Strecken wollen wir noch einen Moment dösen. Leider ist auch diesmal ein ruhiges Plätzchen in Palmanova schwer zu finden und so verbringen wir das Nickerchen am Straßenrand einer Durchgangsstraße. Immerhin gibt es hier Schatten.

Ausgeruht geht es weiter zum Outlet Village. Hier kann man neben italienischer Mode (den für den skandinavischen Hauttypnur bedingt geeinget ist) auch Haushaltswaren und Sportkleidung und jede Menge Accessoires kaufen. Mit neuen Umhängetaschen ausgestattet geht die Einkaufstour im EuroSpar weiter. Wir decken uns mit Espresso, Öl, Balsamico, Nudeln und Wein (Lambruso) ein und kaufen noch mehr von den Aluschalen, die sich als Grillkohlebhälter super geeignet ist. Nach einigen Anstrengungen haben wir tatsächlich alles im VW-Bus verstaut. Beim Wegfahren merken wir uns den Parkplatz als möglicher Parkplatz für die Nacht, aber wir suchen eigentlich einen anderen Platz, den wir aus dem letzen Italienurlaub schon kennen. Und wir finden ihn wirklich wieder:
Strada Provinciale 33,
Ecke: Via Ialmicco
33057 Sottoselva
Udine, Italien

Ein öffentlicher Parkplatz ein wenig Außerhalb von allem...

GPS: Koordinaten: 45.9142,13.326759

Schnell den Platz im Navi Speichern und auf zum nächsten. -->Es geht zu einem fantastischem Italiener. Auch diesen kennen wir aus dem letzten Italienurlaub und genau hier wollen wir die letzte italienische Pizza essen, bevor wir das wundervolle Italien wieder verlassen. Und wir werden nicht enttäuscht.
"Rosso Peperoncino" Ristorante Pizzeria Forno a Legna
Contrada Villachiara, 32
33057 Palmanova Udine, Italien

Reichlich zufrieden geht es danach zum Nachtlager.